Noch mehr Bücher

Liebt ihr es auch so sehr, im Freien zu liegen und zu lesen? Hier habe ich wieder Nachschub für eure Leseliste. Die beiden Romane spielen in einem Café und einem Bücherladen, wo sich natürlich alles um die Liebe dreht.

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Das nächste Buch auf meiner Sommerliste heißt „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ und wurde von Annie Darling geschrieben. Ich wollte dieses Buch alleine schon wegen dem zauberhaften Titel lesen – und es hat mich nicht enttäuscht.

Der kleine Laden der einsamen Herzen ist Annie Darlings deutsches Debüt, übersetzt von Andrea Brandl. Der Roman ist der Beginn einer Reihe rund um den kleinen Bücherladen im Londoner Stadtsteil Bloomsbury. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte rund um Posy weitergeht. Aber jetzt erstmal zum Beginn:

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Posy hatte es nie ganz leicht im Leben: ihre Eltern sind gestorben, sie muss für ihren kleinen Bruder sorgen. Als auch noch ihre „Ziehoma“ stirbt und ihr einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen vererbt, wittert sie jedoch endlich eine Chance. Das Geschäft geht nicht gut, deswegen plant sie den Laden neu zu eröffnen: als Spezialbuchhandlung für Liebesromane mit Happy Ends. Doch da gibt es auch noch Sebastian, den unverschämtesten Kerl Londons, und Enkel der verstorbenen Besitzerin. Er hat andere Pläne für den Laden und macht Posy die Umgestaltung nicht gerade einfach. Blöd nur, dass Sebastian unheimlich hübsch ist. Um Dampf abzulassen, erfindet Posy ihre eigene Liebesgeschichte und beginnt „Der Wüstling, der mein Herz stahl“ zu schreiben.

Posy, sowie die anderen Charaktere die rund um den Laden eine Rolle spielen, wirken unglaublich sympathisch. Doch Sebastian, der vor allem zu Beginn einfach nur unausstehlich ist, ist so unverschämt, dass es fast schon nervig und überzeichnet ist. Das Vorhaben, einen Buchladen neu zu gestalten und eine Spezialbuchhandlung für Liebesromane daraus zu machen, find ich eine schöne und sehr romantische Vorstellung. Am liebsten hätte ich mitgeholfen.

Sehr nett finde ich den Bogen, der im Buch mit einem Zitat gespannt wird. Zu Beginn schlägt Posy ein Zitat aus einem Liebesroman als Name für den Laden vor. Auch wenn der Buchladen schließlich anders heißt, ist das Zitat auch noch das letzte Kapitel des Romans. Wenn ich euch sage, welches Zitat es ist, verderbe ich euch das Buch. Lasst euch also überraschen.

Ebenso bezaubernd ist das Buch „Das Café der guten Wünsche“ von Marie Adams.

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Der Roman ist 2016 im Blanvalet-Verlag erschienen und über 300 Seiten dick. Ich mag es deshalb, weil es so ein Feelgood-Buch ist. Auch wenn manches vorhersehbar ist, ist es trotzdem einfach eine nette Lektüre.

Es geht um Julia, die gemeinsam mit ihren Freundinnen Laura und Bernadette ein kleines Café führt. Das Besondere daran: die drei Mädels schicken jedem Gast in Gedanken einen guten Wunsch nach. Jemand sieht traurig aus? Sie wünschen ihm, dass er bald wieder bessere Zeiten hat. Eine Frau niest? Sie wünschen ihr, dass sie bald wieder gesund ist.

Für die Mädels ist es ganz selbstverständlich, dass alle Gäste ihr Café zufrieden verlassen. Sie glauben nämlich an die Kraft der Gedanken und denken ausschließlich positiv, damit immer alles gut geht.

Julias große Liebe Jean wohnt in Frankreich – auch hier soll die Kraft der Gedanken ihren Beitrag leisten und sie wieder zusammenführen. Deshalb interessiert sich Julia gar nicht für andere Männer. Schließlich wartet sie auf Jean. Bis plötzlich Robert auftaucht. Anfangs schleicht er sich mehr oder weniger unehrlich in ihr Leben. Auf einmal läuft auch mehr schief als je zuvor. Hängt das alles mit Robert zusammen? Oder braucht Julia das neu entstandene Chaos?

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Auch wenn ich zu Beginn dachte, das Buch sei mir zu esoterisch, ist es nicht zu überladen mit der Gedankenkraft. Insgesamt ist es ein typisches Frauenbuch: mit Missverständnissen, Trübsal, aber dann doch einem Happy End.

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